Geschichte des Hofladens
In den 1950er Jahren gab es in Deutschland praktisch keine Direktvermarktung in der Landwirtschaft. Lebensmittel wurden so gut wie ausschließlich für den anonymen Markt produziert.
Als Karl-August Kliem damals das erste Werbeschild für Eier, Kartoffeln und Geflügel am Hoftor montierte kostete dies seinen Vater Karl-Franz einige Überwindung. Den Endverbraucher selbst zu bedienen lag damals nicht im Selbstverständnis eines Bauern.
Der direkt an der Bundesstraße 3 zwischen Frankfurt am Main und Friedberg gelegene Hof erwies sich als besonders verkehrsgünstig gelegen und so hielten immer mehr Kunden an um sich ein paar Eier und einen Sack Kartoffeln mitzunehmen. Als Verkaufsraum diente die Küche des Wohnhauses.
Der erste Hofladen
Der Verkauf verlagerte sich von der Küche über einen Vorraum hin zu einem 30 m² messenden Verkaufsraum. Ein ehemaliger Schuppen wurde ca. 1975 für diesen Zweck zum ersten Hofladen umgebaut. Die Angebotspalette erweiterte sich stetig von Eiern und Milch über frisch geschlachtete Hühner bis zu Kartoffeln aus eigener Ernte.
Der neue Hofladen
Seit 1994 ist der wesentlich erweiterte Hofladen im ehemaligen Kuhstall untergebracht. Seither bieten wir die komplette Palette an Frischeprodukten auf ca. 150 m² Einkaufsfläche an.
Da es in Kloppenheim weder eine Bäckerei noch eine Metzgerei gibt erfüllt der Hofladen als Treffpunkt auch eine soziale Funktion, nicht zuletzt für die älteren Dorfbewohner. Mittlerweile ist er der einzige Nahversorger des Stadtteils. Ein großer Teil der Kunden kommt aus einem Umkreis von ca. 30 km mit dem Auto angefahren.
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