Hühnerhaltung

Unsere Legehennen halten wir in Form der Volierenhaltung in zwei Ställen direkt auf dem Hof sowie in zwei etwas außerhalb gelegenen Ställen.

Der Wintergarten des Volierenhaltungsstalls auf dem Hofgelände

Geschlossener Kreislauf

Das Futter für die Legehennen wird aus dem von uns angebauten Getreide selbst produziert. So erreichen wir eine gesicherte hohe Ei-Qualität. Der getrocknete Hühnermist wird wiederum als Dung auf unsere Äcker ausgebracht. Kurze Transportwege von Eiern, Hühnerfutter und Dung wirken sich insgesamt positiv auf die Energiebilanz aus.

Hühnerfutter

Das Futter besteht aus:

  • Körnermais: 33% (eigener Anbau)
  • Winterweizen: 32,5% (eigener Anbau)
  • Ergänzungsfutter: 33% (Sojaschrot (nicht gentechnisch verändert), Kalk, Mineralstoffe)
  • Sojaöl: 1,5%

Statistik

Ein Huhn frisst am Tag ca. 125g Futter und trinkt ca. 250ml Wasser. Dafür legt es im Jahr ca. 300 Eier.

Strenge Gesetzesauflagen

Im Wetteraukreis gibt es mit uns nur noch zwei Legehennenhalter. Wegen der strengen Gesetzesauflagen haben in den letzten Jahren alle anderen bäuerlichen Betriebe die Haltung von Legehennen aufgegeben. Der Selbstversorgungsgrad an Eiern in Hessen beträgt ca. 20%. In Deutschland sind es ca. 50%. Zum Vergleich: in den Niederlanden gibt es einen Selbstversorgungsgrad von 450%.

Volierenhaltung

Die Volierenhaltung ist eine Form der Bodenhaltung. Die Tiere können flatternd und fliegend Sitzstangen und die verschiedenen Ebenen der Volierenblöcke erreichen. Die Aktivitäten der Hennen sind so auf verschiedene Zonen des Stalls aufgeteilt, das heißt Trinken, Fressen und Schlafen bzw. Ruhen erfolgen in verschiedenen Bereichen des Volierenblocks.