| | Margarethenhof.de | Der Margarethenhof |
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| Geschichte des Margarethenhofs | Die Familie Kliem ist urkundlich seit 1692 in Kloppenheim, 15 km nördlich von Frankfurt am Main, ansässig. Wir betreiben dort in der neunten Generation Landwirtschaft. Der Ort liegt in der südlichen Wetterau, die für ihre fruchtbaren Lösböden und ihre mildes Klima bekannt ist. Bis Anfang der Sechziger Jahre prägte eine gemischte Viehwirtschaft das Bild auf dem Margarethenhof. 25 Kühe, 6-7 Rinder, 50-60 Schweine, 5 Zuchtsauen und 100-120 freilaufende Hühner sorgten neben dem auf 56 ha erzeugten Getreide, den Kartoffeln und Zuckerrüben für den Unterhalt einer 8 Köpfigen Familie nebst weiteren 3 Arbeitskräften. Aufgrund veralteter Technik und den damit verbundenen hohen Kosten für Fremdarbeitskräfte spezialisierte Karl-August Kliem ab 1963 die Viehhaltung auf Legehennen, anfänglich in Bodenhaltung, später in Legebatterien. Die übrigen Viehbestände wurden nach und nach abgebaut. Eine günstige Verkehrslage durch die am Hoftor vorbeiführende Bundesstraße 3 führte schon in den Fünfziger Jahren manchen Kunden auf den Hof, um ein paar Eier und etwas Milch mitzunehmen. Der Verkauf verlagerte sich von der Küche über einen Vorraum, hin zu dem noch bis vor kurzem benutzten Verkaufsladen, während sich die Angebotspalette von Eiern und Milch über frisch geschlachtete Hühner bis zu Kartoffeln aus eigener Ernte stetig vergrößerte. Da es in Kloppenheim weder eine Bäckerei noch eine Metzgerei gibt erfüllt der Hofladen als Treffpunkt auch eine soziale Funktion, nicht zuletzt für die älteren Dorfbewohner. Mittlerweile ist er der einzige Nahversorger des Stadtteils. Ein großer Teil der Kunden kommt aus einem Umkreis von ca. 20 km mit dem Auto angefahren. |
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| Der landwirtschaftliche Betrieb | Qualität war schon immer das vorrangige Ziel auf dem Margarethenhof. So werden die Eier seit über 25 Jahren durch neutrale Prüfer ständig auf Qualität untersucht. Außerdem werden die Geflügelbestände seit 1991 vom Tiergesundheitsdienst der Universität Gießen regelmäßig auf Salmonellen überprüft. Beide Untersuchungen sind freiwillig. Ein weiterer wichtiger Punkt für die hervorragende Eiqualität ist die Produktion des eigenen Futters aus Mais und Weizen, die ausschließlich auf dem Margarethenhof angebaut werden. Wir verwenden weder Tiermehl, Fischmehl, Antibiotika noch irgendwelche Leistungsförderer oder sonstige Medikamente. Der landwirtschaftliche Betrieb bewirtschaftet heute 220 ha Ackerland. Unser Anbau im Jahre 2001 sieht wie folgt aus:
Die Felder werden im `Integrierten Anbau´ bestellt. Die Fruchtfolge von Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln hält Unkräuter und Schädlinge im Zaum und gewährleistet eine gleichmäßige Auslastung der Nährstoffe im Boden. Im Frühjahr entnommene Bodenproben geben Aufschluß über den Nährstoffgehalt des Bodens. Der Pflanzenschutz erfolgt nach dem Schadschwellenprinzip durch Auszählung und Hochrechnung des Unkraut- und Schädlingsbefalls. Düngung und Pflanzenschutz werden gemeinsam mit einer exakt dosierenden `Spritze´ unter Computerüberwachung vorgenommen. Alle Maßnahmen werden lückenlos in einer Schlagkartei gespeichert, und können so auch noch nach Jahren genau dokumentiert werden. Der Margarethenhof baut auf über 25 ha Fläche Speisekartoffeln an. Diese werden in einem computergesteuerten Belüftungslager gelagert und regelmäßig nach Bedarf frisch sortiert. Unsere Kartoffeln werden vom Institut Fresenius in Taunusstein auf über 60 Pflanzenschutzmittelwirkstoffe und den Nitratwert überprüft. Auf Grund der Untersuchungsbefunde können sie als "Babynahrungsgeeignet" bezeichnet werden. Die Kartoffeln werden zu 35% an Edeka geliefert, wo sie in speziell eingerichteten Bauernmärkten innerhalb der Einzelhandelsläden angeboten werden. Die übrigen 65 % werden weitgehend über den Verkaufsladen vermarktet. Das Getreide wird nach der Ernte Silos gelagert, um es je nach Marktlage an die Mühle in Frankfurt zu liefern. Die Zuckerrüben werden im Rahmen einer Rodegemeinschaft mit 32 weiteren Bauern aus der Umgebung mit insgesamt ca. 550 ha. Fläche mittels eines sechsreihigen Zuckerrübenroders gerodet. Eine, im Jahre 1990 von 200 Landwirten gegründete Transportgemeinschaft, transportiert die auf einer Fläche von ca. 1900 ha. geernteten Zuckerrüben mittels eigener LKW zur Zuckerfabrik nach Gross Gerau. Auf dem Hof werden ca.20000 Hühner aus arbeitswirtschaftlichen und hygienischen Gründen in Legebatterien gehalten, die täglich durchschnittlich 12-13000 Eier legen. Das sind weniger als 1% der Eier die im Rhein-Main Gebiet benötigt werden. Geliefert wird an Krankenhäuser, Obst- und Gemüseläden, Bäckereien und Feinkostläden. Der Löwenanteil wird direkt ab Hof verkauft. Seit über 10 Jahren produzieren wir unsere eigenen Eiernudeln in unserer Nudelküche. Sie haben die Auswahl aus über 10 verschiedenen Sorten. Unsere Nudeln beinhalten nur Hartweizengrieß und frisch aufgeschlagene Eier. |
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| Der Hofladen | Die Produktpalette des Hofladens ist so bestückt, dass sich der Kunde mit dem gesamten Bedarf an Frischeprodukten eindecken kann. Wir bieten nicht nur eigene Erzeugnisse an, sondern auch zugekaufte, möglichst aus der Region, vorrangig vom örtlichen Gärtner. Außerhalb der Saison werden die Produkte über den Großmarkt Frankfurt bezogen, wo auch exotische Früchte bezogen werden. Ein Landmetzger aus dem Nachbarstadtteil, der seine Schlachttiere von ortsansässigen Bauern bezieht, sorgt für das Fleisch- und Wurstangebot. Die eigenen Produkte aus dem landwirtschaftlichen Betrieb werden ständig freiwillig von einem unabhängigen Institut kontrolliert. Die Untersuchungsergebnisse werden zur allgemeinen Information ausgehangen. Der Nitratgehalt lag bisher zwischen 43 und 114 mg/kg. Der Grenzwert für Babykost liegt bei 250mg/kg. Es wurden bisher auch keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt. |
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